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Zu Hause lernen – Aber wie?

Die momentanen Schulschließungen sind für alle eine ungewohnte und herausfordernde Situation. Plötzlich sitzt du zu Hause und sollst ganz alleine lernen. Ohne Lehrer, ohne Mitschüler und vielleicht sogar ohne Eltern, weil diese weiterhin zur Arbeit müssen. Wie soll das nur gehen? Wir haben dir hier ein paar Tipps und Tricks aufgeschrieben, die dir dabei helfen könnten, die Aufgaben, die dir deine Lehrerinnen und Lehrer stellen auch erfolgreich zu bewältigen und so nicht den Anschluss zu verlieren, wenn alle wieder wie gewohnt zur Schule gehen!


1. Verschaffe dir einen Überblick


Bevor alle Schüler und Schülerinnen zu Hause bleiben mussten, haben sich die Lehrer und Lehrerinnen daran gemacht, Aufgaben zu erarbeiten, die ihr alleine bearbeiten könnt. Das kann auf den ersten Blick verdammt viel aussehen! Aber nicht gleich aufgeben! Verschaffe dir zunächst einen Überblick. Sortiere die Materialien zum Beispiel nach Fächern und schaue, in welchen Fächern du wie viele Aufgaben bekommen hast. Überlege dir dann, ob es spezielle Absprachen gab. Hat vielleicht ein Lehrer gesagt, dass er euch jede Woche neue Aufgaben schicken wird? Oder habt ihr in allen Fächern gleich alle Aufgaben bis zu den Osterferien bekommen? Lege dir am besten eine Tabelle an, in der du solche Informationen für jedes Fach einträgst. Dann hast du alle Regelungen im Blick und es können keine Überraschungen kommen!


2. Mache dir einen Plan


Nun, da du den großen Haufen an Arbeitsmaterialien sortiert hast, siehst du, wie viel du wirklich pro Fach zu bearbeiten hast. Und du weißt nun auch, wie viel Zeit die Lehrkräfte dir für die Bearbeitung der einzelnen Aufgaben geben. Am Besten erstellst du dir einen Wochenplan. Schreibe dir genau auf an welchen Tagen du was erledigen möchtest. Bringe am auch ein wenig Abwechslung rein, indem du an einem Tag verschiedene Fächer bearbeitest. So wie du es ja auch in einer normalen Schulwoche tust! Beachte dabei auch die Tabelle, die du dir gemacht hast! Wenn du einen großen Haufen Arbeitsmaterial von einer Lehrkraft bekommen hast, der bis zu den Osterferien reichen soll, dann kannst du dir diesen Haufen auch entsprechend auf die gesamte Zeit aufteilen. Du musst nicht alles an einem Tag erledigen! Wenn du Aufgaben für eine Woche bekommen hast, solltest du auch schauen, dass du so planst, dass du die Aufgaben am Ende einer Woche erledigt hast. Sonst kann es dir passieren, dass dein Berg an Arbeit immer weiter wächst und du den Überblick verlierst.


Plane auf jeden Fall auch Pausen ein! Überlege, wie lange du sonst in der Schule gut und konzentriert mitarbeiten kannst. Das kann für jeden unterschiedlich sein. Es gibt Leute, die schaffen es, sich stundenlang gut zu konzentrieren und andere brauchen schon nach einer halben Stunde eine Pause. Das gute am Lernen zu Hause ist, dass du dir deine Zeit viel freier einteilen kannst, als wenn du in der Schule sitzt. Nutze diese Freiheit! Aber nutze sie auch nicht aus! Zu viele Pausen können dich auch beim Lernen behindern, weil dein Gehirn nicht in Arbeitsstimmung kommt. Versuche ein gutes Mittelmaß zwischen Pause und Arbeit zu finden.


Wenn es dir schwer fällt einen solchen Plan zu erstellen, dann frage deine Eltern oder ältere Geschwister, ob sie dir vielleicht dabei helfen könnten. Du kannst auch gerne bei den Schulsozialarbeitern anrufen oder die Chatfunktion hier auf der Homepage benutzen, um uns zu kontaktieren. Wie helfen dir gerne beim Erstellen deines persönlichen Lernplans!


3. Dein Arbeitsplatz


Nun solltest du einen Plan haben, in dem steht, wann du welche Aufgabe erledigen möchtest. Nun solltest du dir einen Arbeitsplatz einrichten, an dem du die Aufgaben erledigen kannst. Vielleicht hast du ja schon einen Schreibtisch in deinem Zimmer. Aber auch wenn du keinen hast, wird sich bestimmt ein Ort finden, an dem du gut lernen kannst. Auf jeden Fall brauchst du einen Tisch und einen Stuhl, damit du bequem schreiben kannst. Dann sollten auf deinem Arbeitsplatz die Materialien liegen, die du am jeweiligen Tag bearbeiten möchtest. Wichtig sind natürlich auch Dinge, die du zusätzlich zum Bearbeiten benötigst. In Mathe könnte das zum Beispiel dein Taschenrechner sein. Lege dir all diese Dinge bereit, bevor du anfängst zu arbeiten, damit du nicht ständig aufstehen musst und unter Umständen von anderen Dingen abgelenkt wirst. Stelle sicher, dass du auch genügend Licht an deinem Arbeitsplatz hast, sonst könnte es sehr anstrengend für deine Augen werden. Vielleicht möchtest du dir auch noch etwas zutrinken z.B. ein Glas Wasser, in die Nähe stellen. Mehr solltest du aber nicht brauchen, um konzentriert arbeiten zu können!

Fernseher, Konsole, Computer, Smartphone und alles was dich sonst noch ablenken könnte, sollte ausgeschaltet sein oder nicht in der Nähe deines Arbeitsplatzes sein. Diesen Dingen kannst du dich in den Pausen oder nach der Erledigung deiner Aufgaben wieder widmen. Je mehr du dich ablenken lässt, desto länger brauchst du für deine Aufgaben und umso größer wird der Berg an Arbeit. Du tust dir also selbst einen Gefallen, wenn du versuchst konzentriert zu arbeiten.


4. Was ist, wenn ich die Aufgaben nicht verstehe?


Alleine zu Hause lernen bedeutet auch, dass du keinen Lehrer und auch keinen Mitschüler hast, den du sofort fragen kannst, wenn du etwas nicht verstehst. Das ist leider ein negativer Aspekt, wenn man zu Hause bleiben muss. Deshalb musst du aber nicht verzagen, wenn du mal etwas nicht verstehst! Wie wäre es denn, wenn du dich mit Mitschülerinnen oder Mitschülern zum Telefonieren oder Skypen verabredest, damit ihr euch gegenseitig helfen könnt. Am besten schreibst du dir dafür alle Fragen auf, die bei dir aufkommen, während du deinen selbst erstellten Plan abarbeitest. So vergisst du auch nichts, wenn ihr eure Besprechung habt! Natürlich können auch deine Eltern oder ältere Geschwister eine Hilfe sein! Frage sie ruhig. Sie helfen dir bestimmt gerne. Vielleicht hast du aber auch das Bedürfnis etwas jetzt sofort verstehen zu wollen. Heutzutage gibt es viele tolle Erklärvideos, die du dir zu allen möglichen Themen zum Beispiel bei Youtube anschauen kannst. Gibt einfach im Internetbrowser oder in der Youtube-Suche das Thema ein, das du gerade bearbeitest und schaue, ob du eine Erklärung findest, die du verstehst.

Und wenn trotzdem noch Fragen offen sind, hast du vielleicht eine E-Mail-Adresse deiner Lehrer bekommen oder sie haben dir gesagt, an wen du dich wenden sollst. Sollte das nicht so sein, haben deine Eltern auf jeden Fall die Kontaktdaten deiner Klassenleitung. Auch hier kannst du dich erkundigen, was du machen kannst, wenn du Aufgaben einfach nicht verstehst.


5. Wer hart arbeitet, hat auch eine Belohnung verdient!


Du hast alle deine Aufgaben genau nach Plan erledigt? Super! Das hast du sehr gut gemacht! Vielleicht hast du dir ja schon vorher überlegt, was du den Rest des Tages machen möchtest. Vielleicht hast du ja aber auch noch keine genaue Idee. Sicher ist aber: Wer sein Tagesziel erreicht hat, der hat sich eine Belohnung verdient! Überlege dir, was dir jetzt am meisten Spaß machen würde. Worauf hast du so richtig Lust? Unter Umständen solltest du deine persönlichen Belohnungen mit deinen Eltern absprechen, wenn ihr zum Beispiel spezielle Regelungen für die Nutzung deines Smartphones, der Konsole oder des Computers habt. Gerade wenn du alleine zu Hause bist, solltest du das Vertrauen deiner Eltern nicht verletzen, indem du die Regeln nicht einhältst, die ihr besprochen habt. Spreche in Ruhe mit deinen Eltern ab, was du gerne machen würdest, wenn du deine Aufgaben erledigt hast und klärt gemeinsam, was möglich ist und was nicht.


Wir hoffen, dass dir diese fünf Tipps beim Lernen zu Hause helfen werden. Denke immer daran, dass der Unterricht nach den Osterferien weiter geht und die Lehrkräfte davon ausgehen, dass du die Aufgaben, die sie dir gegeben haben, erledigt hast. Der Berg, den du nach den Ferien aufholen musst, wenn du die Aufgabe nicht erledigst, wird riesig sein! Also setz dich lieber ran, plane deine Arbeitsphasen für jeden Tag und sei stolz auf das, was du auch alleine leisten kannst!


Letztendlich wollen wir dich nur noch einmal darauf hinweisen, dass wir Schulsozialarbeiterinnen auch weiterhin für dich erreichbar sind! Ruf uns an oder nutze die Chatfunktion hier auf der Homepage, wenn du Fragen oder Sorgen hast. Wir helfen dir gerne weiter!


Die Schulsozialarbeit

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