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Freundschaften pflegen (auch während der Coronakrise)

Die Osterferien sind vorbei, die Coronakrise leider nicht. Das heißt, dass vor allem die 7. und 8. Klässler weiterhin nicht wissen, wann sie wieder in die Schule dürfen und damit auch, wann sie ihre Klassenkameraden wiedersehen. In Gesprächen mit den Klassenleitungen ist uns aufgefallen, dass nur sehr wenige SchülerInnen und Schüler Kontakt zu ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zu haben scheinen. Das finden wir wirklich sehr schade, denn eure Mitschülerinnen und Mitschüler können nicht nur gute Freunde sein, sondern unter Umständen auch dabei helfen, die Aufgaben, die zu Hause bearbeitet werden sollen, gut erledigen zu können. Außerdem bleibt ihr eine Klassengemeinschaft! Wenn alle wieder zur Schule dürfen, werdet ihr wieder auf die gleichen Personen treffen, wie vor den Schulschließungen. Es wäre doch sehr schade, wenn der Zusammenhalt, den ihr euch zum Teil mühevoll erarbeitet habt, verloren gehen würde und ihr dann ganz von vorne beginnen müsst.


Wir möchten euch daher mit diesem Artikel dazu ermutigen eure Mitschülerinnen und Mitschüler zu kontaktieren! Das geht auch, wenn Kontaktbeschränkungen gelten! So wie ihr es zum Großteil auch schon vor Corona getan habt, könntet ihr euch zum Beispiel gegenseitig schreiben. Messenger gibt es heutzutage ja genug. Und wie man mit ihnen umgeht, wisst ihr unter Umständen sogar besser als wir. Wir wissen auch, dass beinahe jede Klasse einen Klassenchat besitzt. Ist dieser gerade eingeschlafen? Dann trau dich und frage doch einfach mal in die Runde, wie es den anderen so geht! Wir sind uns sehr sicher, dass du von vielen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden eine Antwort bekommen wirst. Und vielleicht ist es für dich auch sehr interessant, ob die anderen die gleichen oder ganz andere Sachen erleben.


Eine andere Möglichkeit sind Video-Anrufe, die man zum Beispiel über WhatsApp machen kann. Es kann nämlich nicht nur Freude machen einen Klassenkameraden oder eine Klassenkameradin nach langer Zeit wieder zu sehen (auch wenn es nur digital ist), sondern auch sehr motivierend sein, wenn man auf diesem Wege seine Schulaufgaben gemeinsam erledigt. Wenn eine Frage auftaucht, dann kann man so die Lösung auch aus der Ferne anschauen und besprechen, und vielleicht den ein oder anderen Denkfehler entdecken.


Es mag aber auch sein, dass es Schülerinnen und Schüler gibt, die es sehr vermissen ihre Klasse von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Auch hierfür gibt es eine Lösung, für die man allerdings ein großes Maß an Disziplin haben muss. Es ist bekanntlich nicht verboten sich mit anderen Leuten zu treffen. Solange ihr nur zu zweit seid und einen Abstand von mindestens 1,5m zueinander einhaltet (also zum Beispiel keine Umarmung zur Begrüßung und zum Abschied), könntet ihr euch zum Beispiel in einem Park oder auf einem Platz mit Bänken treffen, euch dort hinsetzen (auch hier natürlich mit dem entsprechenden Abstand) und eure Schulaufgaben gemeinsam bewältigen oder einfach mal wieder miteinander quatschen. Zum zusätzlichen Schutz empfiehlt sich zusätzlich das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, damit im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus, die vielleicht noch nicht bemerkt wurde, niemand angesteckt wird.


Es mag altmodisch klingen, aber vielleicht versucht ihr es auch mal mit einem Brief! Auch wenn wir in Zeiten leben in denen man „mal eben schnell“ eine Nachricht über WhatsApp und Co. verschicken kann, macht es nicht nur Freude einen Brief zu schreiben, sondern vor allem einen Brief zu bekommen! Und im aller besten Fall fühlt sich derjenige, dem ihr einen Brief geschrieben habt auch dazu animiert euch einen Brief zurück zu schreiben oder sich auf einem anderen Weg bei euch zu melden.


Ihr seht also, dass es viele Wege gibt, um auch während der Coronakrise miteinander in Kontakt zu bleiben. Die oben genannten Beispiele könnt ihr natürlich auch ausprobieren, wenn die Krise wieder vorbei ist. Wichtig ist, dass ihr nicht darauf wartet, dass sich jemand von selbst meldet, wenn ihr ihn oder sie vermisst. Auch wenn man es sich ab und an wünscht, können nur die wenigsten Menschen Gedanken lesen und kommen daher vielleicht gar nicht darauf, dass ihr gerne Kontakt hättet. Traut euch also und stellt den Kontakt von euch aus her! Es wäre doch schön, wenn ihr gemeinsam neue Dinge erleben könnt, wenn ihr wieder in die Schule dürft, anstatt erst ewig davon berichten zu müssen, was alles in der Vergangenheit passiert ist!


Solltet ihr noch Fragen haben oder uns eure Erlebnisse erzählen wollen, dann meldet euch gerne! Unsere Kontaktdaten findet ihr hier auf der Homepage der Schulsozialarbeit der Paul-Schmidt-Schule.


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